Open Music Asset Management

Deine Musikbibliothek gehört dir.

Ironhorse Crate ist ein Open-Source-System zur herstellerunabhängigen Verwaltung von Musikbibliotheken für DJs, Veranstalter und Musikschaffende.

Das Problem

Viele DJs und Veranstalter bauen über Jahre wertvolle Musikbibliotheken auf. Die eigentliche Arbeit steckt nicht nur in den Audiodateien, sondern in Playlists, Kommentaren, Bewertungen, Cues, Set-Historien und Analysedaten.

Diese Daten landen häufig in proprietären Datenbanken einzelner Anbieter. Ein Wechsel der Software bedeutet oft Datenverlust, manuelle Nacharbeit oder Abhängigkeit von geschlossenen Exportformaten.

Die Lösung

Ironhorse Crate soll Musikdaten offen, nachvollziehbar und portabel verwalten. Die Musik bleibt als normale Datei erhalten. Playlists bleiben exportierbar. Metadaten werden möglichst in offenen Standards gespeichert. Zusätzliche Informationen werden in einer dokumentierten offenen Datenstruktur verwaltet.

Vendor-unabhängig

Crate soll nicht an Rekordbox, Serato, Traktor, djay, Engine DJ oder eine bestimmte Plattform gebunden sein.

Local-first

Die Bibliothek funktioniert lokal, ohne Cloud-Pflicht. Synchronisation und Backups können später ergänzt werden.

AI-ready

Analysen, Embeddings und Empfehlungen können ergänzt werden, ohne das Grundmodell an ein bestimmtes KI-Modell zu binden.

Für wen?

DJs

Für DJs, die ihre Tracks, Playlists, Cues, Kommentare und Set-Ideen unabhängig von einzelner DJ-Software verwalten möchten.

Veranstalter

Für Menschen, die Musik, Jingles, Samples, Intros, Lizenznachweise und Ablaufmusik zentral organisieren müssen.

Entwickler

Für Entwickler, die Importer, Exporter, Analysewerkzeuge, UIs oder Automatisierungen auf einer offenen Grundlage bauen möchten.

Daten- und KI-Experten

Für Menschen, die Musikbibliotheken analysieren, clustern, durchsuchen und mit intelligenten Empfehlungen erweitern möchten.

Was Crate können soll

Import

Musikordner scannen, Dateien erkennen, Metadaten lesen und Bibliotheken aufbauen.

Metadaten

Tags normalisieren, ergänzen, prüfen und möglichst direkt in offenen Dateiformaten speichern.

Crates & Playlists

Sammlungen, Playlists, Set-Listen und Exportlisten verwalten.

Analyse

BPM, Key, Energie, Stimmung, Lautheit und weitere Merkmale speichern und versionieren.

Offene Exporte

M3U, JSON, SQLite und langfristig Schnittstellen zu DJ-Systemen bereitstellen.

API & Plugins

Eine dokumentierte API ermöglicht Importer, Exporter, Analyse-Module und externe Tools.

Was Crate nicht ist

Kein DJ-Player

Crate soll keine Performance-Software ersetzen.

Keine neue Abhängigkeit

Crate soll Daten befreien, nicht in ein neues geschlossenes System verschieben.

Keine Cloud-Pflicht

Cloud-Funktionen können optional entstehen, aber die lokale Nutzung bleibt zentral.

Erster MVP

Der erste Schritt ist bewusst klein: ein stabiler Kern, der echte Bibliotheken lokal verwalten kann.

  • Lokale SQLite-Datenbank
  • Import von Musikordnern
  • Lesen grundlegender Metadaten
  • Track-Suche und Filter
  • Crates und Playlists
  • M3U-Export
  • Duplikat-Erkennung
  • Dokumentiertes Datenmodell
  • CLI als erster Einstiegspunkt

Gedachte Architektur

Crate soll modular wachsen. Der Kern verwaltet Daten und Standards. Erweiterungen liefern Analyse, Import, Export, UI und Automatisierung.

Crate Core ├── Library Database SQLite ├── Metadata Layer ID3, Vorbis, MP4 Tags ├── Playlist Layer Crates, M3U, JSON ├── Analysis Layer BPM, Key, Energy, Mood, Embeddings ├── Importers File System, Mixxx, djay, Rekordbox Read Import ├── Exporters M3U, JSON, SQLite, future DJ targets ├── API REST / Local API / Plugin API └── Apps CLI, Web UI, later Desktop

Roadmap

v0.1
Library Core
Lokale Datenbank, Import, Track-Modell, erste CLI.
v0.2
Metadata & Search
Metadaten lesen/schreiben, Suche, Filter, Duplikate.
v0.3
Crates & Export
Crates, Playlists, M3U-Export, JSON-Export.
v0.4
Analysis
BPM, Key, Energy, Mood-Felder und versionierte Analyseergebnisse.
v0.5
Web UI
Bibliotheksansicht, Track-Detailseite, Tag-Editor, Playlist-Editor.
v1.0
Stable Open Format
Stabiles Datenmodell, Doku, API, Contribution Guide und erste Community-Nutzung.

Prinzipien

Open by default

Formate, Datenmodell und Schnittstellen sollen dokumentiert und nachvollziehbar sein.

Music files stay normal

Crate soll keine künstliche Mediathek erzwingen. Dateien bleiben Dateien.

Database is useful, not prison

Die Datenbank dient der Arbeit, aber Exporte und offene Standards sichern Portabilität.

Modular statt monolithisch

Importer, Exporter, Analyse und UI sollen unabhängig voneinander wachsen können.

Built for real libraries

Crate muss mit echten Sammlungen, Duplikaten, kaputten Tags und langjähriger Nutzung umgehen.

AI-ready, not AI-dependent

KI soll möglich sein, aber die Grundfunktion darf nicht von KI-Diensten abhängen.

Mitmachen

Crate braucht Perspektiven aus DJ-Praxis, Softwareentwicklung, Datenanalyse, Audioanalyse, UX, Dokumentation und Open-Source-Organisation.

Gesucht: DJs und Veranstalter

Welche Daten sind wirklich wichtig? Welche Workflows nerven? Welche Exporte werden gebraucht? Welche Funktionen sparen im Alltag Zeit?

Gesucht: Entwickler

Backend, CLI, Web UI, Audio-Metadaten, Importer, Exporter, Tests, Dokumentation und Paketierung.

Gesucht: KI- und Datenexperten

Analysefelder, Feature-Design, Embeddings, Ähnlichkeitssuche, Empfehlungen, Set-Vorschläge und robuste Datenmodelle.

Gesucht: Feedback

Der erste Schritt ist ein Anforderungskatalog aus echten DJ- und Veranstalter-Workflows.

Crate will nicht bestimmen, womit du auflegst. Crate will sicherstellen, dass deine Musikdaten dir gehören — egal, womit du morgen arbeitest.

Impressum

Paul Frederik Frost

Scanbox #16985 Ehrenbergstr. 16a 10245 Berlin – Deutschland